Validation nach Naomi Feil Level 1
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Ausbildung zur Validationsanwenderausbildung

 

Mit der Validationsmethode gelingt es, sehr alte und desorientierte Menschen zu erreichen, egal in
welcher geistigen Welt sie sich gerade befinden. Validation bietet drei Aspekte: eine respektvolle,
empathische Grundhaltung; Prinzipien, die diese späte Lebensphase beschreiben und das Verhalten
der AnwenderInnen leiten; verbale und nonverbale Techniken, die zur Verbesserung der
Kommunikation und zur Steigerung des Selbstwertgefühls beitragen.

 

Voraussetzungen:   Bewerber/innen haben mit alten, hoch betagten Menschen
                              Kontakt/beruflich zu tun und haben die Möglichkeit und Bereitschaft
                              mindestens einmal pro Woche Validation zu praktizieren.

 

Zielgruppe:   Menschen, die beruflich, privat oder ehrenamtlich mit alten, desorientierten
                    sowie an Demenz erkrankten Menschen Kontakt haben

 

Dauer:   90 UE Theorie und 97 Std. Praxis. 5 Blöcke Theorie a´ 2 Tage

             Zwischen den einzelnen Theorieblöcken sind Praxisübungen und Praxisaufgaben durchzuführen

 

Inhalt:   Körperliche, psychologische und emotionale Charakteristika der 4 Phasen von
             Desorientierung nach Naomi Feil.

             Modul 1 – Phase I          Mangelhafte Orientierung

             Modul 2 – Phase II         Zeitverwirrtheit

             Modul 3 – Phase III        Sich wiederholende Bewegungen

             Modul 4 – Phase IV        Vegetieren, andere Methoden im Vergleich zu Validation
                                               nach Naomi Feil

             Modul 5 – Evaluierung des erworbenen Wissens / Abschlussprüfung

 

      In den einzelnen Modulen werden die Theorie der Validation und Techniken besprochen und geübt.
      Zwischen den Modulen ist es notwendig, dass die TeilnehmerInnen mindestens ein Mal pro Woche mit
      desorientierten, alten Menschen praktisch arbeiten und dieses Praktikum (insgesamt mindestens 6 Monate)
      dokumentieren. Die Möglichkeit, persönliche Videos von Validationssitzungen herzustellen und damit
      qualitativ hochwertiges Feedback zu bekommen, ist von großem Vorteil und wird empfohlen.

 

Voraussetzung für die Zertifizierung:

  • Teilnahme an allen Tagen des Ausbildungskurses
  • Mindestens 26 aufeinander folgende Wochen praktische Anwendung individueller Validation
  • Vorlage der Dokumentation der praktischen Arbeit
  • Bestehen der schriftlichen und praktischen Prüfung
  • Der Abschluss im letzten Block besteht aus einer praktischen Prüfung (live oder mittels einer Videoaufzeichnung)
    und einer zweistündigen schriftlichen Klausur in Form eines Multiple-Choice-Tests.

 

Zertifikat:   Das Validationsanwenderzertifikat berechtigt zur Ausübung von Einzelvalidation sowie zur Unterstützung
                  von Interessenten beim Kennenlernen der Validationsmethode

 

Anmerkung:   Die Ausbildung zum/r Validationsanwender/in ist eine anerkannte Weiterbildung
                      nach §§ 64, 104b GuKG mit der Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung Validation